Baumtopologie

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Je grösser ein Netzwerk wird, desto strukturierter muss die Infrastruktur sein.

Sehr oft wird zur realisierung zum Beispiel grosser Netzwerke die Baumtoplogie eingesetzt.

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Der Aufbau einer Baumtopologie lässt sich am einfachsten anhand eines gewöhnlichen Baumes erklären.

Der Hauptstamm bildet den Haupt-Netzwerkknoten.

Alle anderen Netzwerkknoten sind an diesem wie die Äste an einem Stamm angebunden.

Computer, Netzwerkdrucker und andere Netzwerkgeräte sind wie das Laub eines Baumes. Sie knüpfen wieder an die einzelnen Äste an.

Ich versuche es einmal anhand eines Beispieles etwas genauer zu erklären.

Gehen wir davon aus, das Sie einen Router haben.

Diesen Router benennen wir nun als „Router 0“. Von diesem Router kann jetzt eine Netzwerkleitung zu einem weiteren Router, Hub oder Switch gehen. Wir entscheiden uns in diesem Beispiel für einen weiteren Router. Diesen nennen wir „Router A“

An „Router A“ können nun zum Beispiel 4 Computer angeschlossen sein. Somit haben wir bereits unseren ersten „Stamm“

Nun bauen wir einen weiteren Router auf. Dieser wird wieder vom „Hauptknoten sprich Router 0“ via Netzwerkleitung versorgt. Den neuen Router nennen wir nun „Router B“.

Jetzt könnte man von diesem neuen „Router B“ eine weitere Vergabelung der „Äste“ vornehmen und an „Router B“ zwei weitere Switche anhängen die wiederum das Signal an Netzwerkgeräte weitergeben.

Und so weiter….Eine Baumtoplogie kann sehr schnell, sehr gross und komplex werden.

Oft werden solche Topologien genutzt um zum Beispiel verschiedene Abteilungen an jeweils deren eigenen Switch zu hängen, aber auch andere Einsatzgebiete sind denkbar.

Um bei solchen grossen Netzwerktopologien nicht den Überblick zu verlieren hat man die sogenannte „strukturierte Verkabelung“ innerhalb lokaler Netzwerke eingeführt.

In dieser auch als UVG (Universelle Gebäudeverkabelung) bekannten Struktur, sorgt man für eine standardisierte und einheitliche Standortverkabelung und nutzt dafür einen Aufbauplan.

In diesem Aufbauplan werden die drei Bereiche der Baumtopologie dokumentiert. Diese Bereiche unterteilen sich wie folgt.

  1. den Primärbereich bzw. Standortverkabelung.
  2. den Sekundärbereich bzw. Gebäudeverkabelung.
  3. den Teritärbereich bzw. Etagenverkabelung.

Vorteile bei der Baumtopologie sind das bei einem Ausfall von einem Netzwerkendgerät keinerlei Beeinträchtigung des restlichen Netzwerkes zu befürchten ist.

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Nachteil bei der Baumtopologie sind auch vorhanden. Fällt zum Beispiel ein Router, Switch etc. eines „Astes“ aus, so funktionieren alle dahinter liegenden  „Unterbäume“ auch nicht mehr.

Sollte Ihnen dieser Beitrag gefallen haben, würde ich mich über Kommentare sehr freuen.

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